Berlin unter Strom
Die Stromerzeugung und die Erzeugung von Fernwärme ist in Deutschland für ca. 40% der CO2-Emissionen verantwortlich. In Berlin liegt der Anteil etwas niedriger, da es hier nur noch verhältnismäßig wenig Strom verbrauchende Industrie gibt.
Der in Berlin verbrauchte Strom (Berlin importiert Strom aus dem Brandenburger Umland) setzt sich aus folgendem Mix zusammen (letzte Zahlen von 2007):
Steinkohle: 53 %
Erdgas: 37 %
Braunkohle 7 %
Mineralöl 1 %
Erneuerbare Energie
und Abfall 2 %
Damit wird immer noch fast 98 Prozent des Berliner Stroms aus nicht erneuerbaren Kohlenstoff-Energieträgern erzeugt und trägt damit zur Klima-Erwärmung bei.
Bei der Nutzung von Strom besteht ein immenses Einsparpotential – nicht nur im Bereich des Stand-By. So gibt es inzwischen neue Gerätegenerationen, die den selben Komfort mit deutlich weniger Verbrauch gewährleisten. Die oft etwas höheren Anschaffungskosten amortisieren sich bei weiter steigenden Strompreisen immer schneller. Aber auch die Zahl Strom verbrauchender Geräte pro Haushalt steigt immer weiter. Nicht jede Neuanschaffung schafft den erhofften Komfortgewinn.
Circa 31,4% des gesamten Stroms in Berlin wurde im Jahr 2007 von Haushalten verbraucht. Gewerke, Handel und Dienstleistungen waren für 45,4% des Stromverbrauchs verantwortlich und der Verkehr für circa 7,4 %.
Zahlreiche Tipps wie Sie durch kleine Verhaltensänderungen und Investitionen Strom sparen können finden Sie hier.




